Eine komplette CD von ALPHAMAY erscheint

Das ist eine tolle Weihnachtsüberraschung:

Aus der Pressemitteilung:

»Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.«

-Franz Kafka

Das neue Album der Synthpop Band Alphamay ist eine kollektive Retrospektive der Bandgeschichte.

Es enthält 12 Tracks, bearbeitet von 12 Remixern die sich Songs aus allen fünf ALPHAMAY Alben vorgenommen und diese neu interpretiert haben.

Mit dabei sind viele Wegbegleiter aus der Szene: The Psychic Force, Schwarzschild, Ampax, Unplaces, Mangiac, Circured, Dorfschmidt//Gröhder, Gotteskälte, Suicide Tuesday, 0Kontrol und The Dark Movement.

Abschließend präsentieren ALPHAMAY selbst eine neue Version eines der ersten Songs ihrer Schaffensgeschichte.

Das Ergebnis sind mehr als 60 Minuten Spielzeit mit vielen spannenden Entdeckungen!

Auch 2019 werden ALPHAMAY wieder intensiv live präsent sein. Eine ausgiebige Clubtour ist in Planung, viele Termine und einige Festivals sind bereits bestätigt.

Fans dürfen sich auch auf brandneues Material, das bereits im ersten Quartal 2019 vorgestellt wird, freuen.

ALPHAMAY sind Cris Frickenschmidt und Henning Hammoor.

Die Beiden waren so nett und haben uns vorab ihre neuen Songs hören lassen….. Vielen Dank dafür, es war ein Genuss!

Diese CD zeigt, dass ALPHAMAY es immer wieder schafft etwas Neues zu kreieren ohne ihrem unverwechselbaren Stil untreu zu werden. Somit lohnt es sich unserer Meinung nach, die Scheibe unter den Weihnachtsbaum zu legen. Schaut einfach mal bei ALPHAMAY im Facebook vorbei und hört schon mal rein.

ALPHAMAY auf Facebook

 

Mit finsteren Grüßen euer Pino.

Akephalos: Die neue CD von Unzucht.

Mit Ihrem fünften Album zeigen die vier Vollblutmusiker wieder einmal was in ihnen steckt. Seit längeren haben sie zwar ihren unverwechselbaren Sound gefunden, doch werden sie nicht müde diesen immer wieder zu verbessern. So entsteht bei jedem neuen Werk selbst für die hartgesottene Unzucht – Fangemeinde eine Überraschung. Ohne sich selbst zu kopieren bleiben sie sich treu und so ist es auch mit diesem Silberling.

Mit dem ersten Song: „Projektil“ wird nicht nur vom Schlagzeug (Toby Fuhrmann) auf das Trommelfell geschossen. Anschließend kann der Zuhörer kurz Luft holen. Das gilt aber nicht für den Sänger und Frontmann Daniel Schulz. Wir sind überzeugt das   „Nela“ auf dem Album ein Mitsinger bei jedem Konzert wird.

„Der Tod in mir“ ist eine textliche Aufforderung sein Leben zu leben. Ein roter Faden der sich durch jedes Album von Unzucht zieht. Doch es ist alles andere als ein Aufguss alter Phrasen und so macht es wirklich Spaß sich diesen Text genauer anzuhören.

Ebenfalls ist die Musik sowie der Text bei dem Namensgeber „Akephalos“ mehr als hörenswert. Der Gitarrist Daniel De Clercq unterstützt hier mit finsterer Stimme die Stimmung des Songs. Immer wieder steigern sich die Rhythmen und die Gitarrenpassagen von Alex Blaschke und Daniel De Clercq werden härter.

„Du fehlst“:  leise, nachdenklich und gefühlvoll wird genau dieses Gefühl musikalisch und textlich in diesem mehr als tief eindringlichem Lied umgesetzt.

„Der schmale Grat“ ist ebenfalls nicht nur ein Rockstück mit dem üblichen altbekannten Texten. Auch hier sollte der Zuhöre die nahezu lyrischen Wortspiele einfach einmal auf sich wirken lassen.

Zitat: „Auf Messers Schneide tanzen wir dann unseren Tanz und dein Gesicht spiegelt sich in des Messers Glanz“

Bei „Die halbe Wahrheit“ erkennen Unzuchtfans an den ersten Tönen ihre Lieblingsband. Dennoch….auch hier keine Wiederholung sondern ein neuer Kracher der vier sympathischen Gothic – Rockern.

Mit „Eine Nacht im Meer“ kommt die Unzuchtgemeinde nochmals auf ihre Kosten.  Neueinsteiger kommen auf den Geschmack sich ebenfalls die eine oder andere ältere CD zu kaufen.

„Fleisch und Ruinen“ ist ein weiterer Track in dem Daniel De Clercq böse ins Mirco singen darf. Bei der Musik geht es auf und ab. Sie wechselt zwischen headbangen, Rock und ruhigen Stellen. Das Ganze in nur 3:36 Minuten. So etwas gelingt nicht vielen.

Vor einem Bonus Track erreicht der Zuhörer „Das sichere Ufer“ In diesem versichern sie, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, das Unzucht gerade in schwierigen Zeiten ihre Fans mit Ihrer Musik begleiten. Sie stehen ihnen mit ihrer Musik beiseite und geben neuen Mut.

Der Bonustrack: „Ein Wort fliegt wie ein Stein) aus dem Album Neuntöter wurde mit Saltatio Mortis sehr gut neu arrangiert. Die Stimme von Jörg Roth und die Instrumentierung lassen diesen Kracher mindestens so fetzten wie das Original. Ganz besonders die Dudelsäcke untermalen die Stimmung dieses Liedes. Eingefleischten Unzuchtfans fehlt einzig und alleine die besondere Klangfarbe der Stimme von Daniel Schulz.

Es gibt diese CD nicht nur als einzelne Scheibe sondern auch als Akephalos (Limited Box Set). Im Normalfall werden diese hauptsächlich von eingefleischten Fans geordert. Hier lohnt es sich aber auch für Neueinsteiger. Denn die auf 999 Stück beschränkte Auflage enthält neben einer Autogrammkarte, einer Flagge, einen Aufnäher noch eine besondere CD. Auf dieser findet man viele bekannte Songs der unzüchtigen Vier als Pianoversion. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Die Texte kommen somit noch besser zur Geltung und entführen den Zuhörer in eine besondere Klangwelt.

Diese Band kann und will nicht brennen wie eine Fackel, sich unsichtbar machen, erst Recht nicht sich verbiegen oder hart wie Fels sein. Doch mit ihrem heißen Sound, ihrer Bühnenpräsenz, den einfüllsamen Texten und harten Rhythmen stehen sie den Marvelhelden fantastic four in nichts nach und somit auf der musikalischen Hitliste in der Szene ganz oben.

Infos zur Namensgebung Akephalos findet ihr bei Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Akephalos

Finstere Grüße euer Pino

Neues von SCHWARZSCHILD

Kein Jahr ist vergangen seit SCHWARZSCHILD ihr Debütalbum RADIUS veröffentlicht haben, mit welchem Serci und Daams im letzten Jahr sowohl in den relevanten Szene-Charts (u. A. DAC und GEWC) als auch durch hervorragende Rezensionen in der Presse auf sich aufmerksam machen konnten. Aktuell arbeitet das Synth-Pop Duo aus dem Ruhrgebiet am zweiten Album PULSAR.

Mit ihrer ersten Single-Auskopplung SEVEN, welche am 04.05.2018 digital erscheint, sorgen SCHWARZSCHILD bei ihren Fans und Hörern für eine Überraschung: Waren die bisherigen Texte ausschließlich in deutscher Sprache gehalten, veröffentlichen Serci und Daams mit SEVEN ihren ersten englischsprachigen Song.

Vervollständigt wird der Release von fünf starken Remixen der folgenden Künstler: Desastroes, All The Ashes, eXcubitors, Nexus 66, Gotteskälte.

Tracklist
01. Seven
02. Seven – (Desastroes – Remix)
03. Seven – (All The Ashes – Remix)
04. Seven – (eXcubitors – Culpa Remix)
05. Seven – (Nexus 66 – Remix)
06. Seven – (Gotteskälte – Seven Synth & an old drummachine Mix)

 

Wir durften vorab die Songs anhören und finden, dass SCHARZSCHILD wieder einmal beweißt, dass sie ihr Handwerk verstehen. Sie werden mit ihrer neuen Scheibe garantiert dafür sorgen, dass niemand in einem Club ruhig in der Ecke stehen bleiben kann.

Hier noch die Tourdaten (vielleicht sieht man sich in Wuppertal im Underground)

Tourdates:

21.04.2018 – Oberhausen – Crowded House

09.06.2018 – (NL) Emmen – Huize Spoorlois

30.06.2018 – Wuppertal – Underground

07.07.2018 – Hamburg – KIR

22.09.2018 – Bonn – Music Club Session

20.10.2018 – Oberhausen – Kulttempel

27.10.2018 – Hannover – Subkultur

24.11.2018 – Berlin – MAZE

08.12.2018 – Essen – Don’t Panic

 

Finstere Grüße euer Pino

Ein Besuch der schwarzen Seelen in der Sputnik Halle in Münster

So konnte man den Abend des 15. Aprils bezeichnen. „Vlad In Tears“ haben im Rahmen ihrer „Souls On Sale “ – Tour den Münsteranern das Fürchten gelehrt. Mit im Gepäck hatten das italienische Power – Pack die Schwedischen Alternativ Rocker von „Firstborn“ und „Rain Diary“, die mit einem Mix aus Dark Wave und Gothic/Indie für einen guten Kontrast sorgten.

Den Startschuss für die rauschende Ballnacht machte die Band „Firstborn“. 2012 fanden sich die Schweden um Frontmann Marcus Carlzon zusammen und brachten seitdem 2 Alben heraus. Noch im Gründungsjahr tourten die charismatischen Boys erfolgreich durch Schweden und Europa.

Im Gepäck hatten sie einen kleinen Vorgeschmack auf ihre neue Platte „Naked & Exposed“ die in 3 Parts veröffentlicht wird. Dabei ging es fetzig – rockig mit „Would You Care“, „Dividual“ oder „Incomplete“ zur Sache. Dabei ließen die Schweden keinen Zweifel daran bestehen, dass sie sich mit ihrer Musik und ihrem Können definitiv nicht verstecken brauchen! Das Publikum war binnen kürzester Zeit bereits Feuer und Flamme. Was mitunter auch ein Verdienst von Frontmann Marcus Carlzon war, der sich das „Shakern“ mit dem Publikum nicht verkneifen konnte 😉

Kurz durchatmen und dann ging es mystisch aber nicht minder ruhiger mit den Finnen von „Rain Diary“ weiter. Im fahlen Licht der Scheinwerfer verzauberten sie mit einem Mix aus ihrem aktuellen Album „Black Wedding“, das im September 2017 auf dem Markt kam, sowie aus ihrem ersten Album „The Lights Are Violent Here“, das Publikum. Die Mischung aus Indie/Dark Wave und Industrial kam bei den Zuschauern sehr gut an, und war somit der perfekte Wegbereiter für den Haupt – Act des Abends „Vlad In Tears“!

Nun wurde es richtig hot! Nachdem die Finnen im dichten Nebel entschwanden, stiegen die schwarzen Seelen, genannt „Vlad In Tears“, aus ihren Gräbern und baten zum Tanze. Das Italienische – Power – Paket um Frontmann „Kris Vlad“ startete nämlich mit „Sorrow“, aus ihrem aktuellen Album „Souls On Sale“, gleich am Anfang eine richtige Granate!

Dabei dürfte so ziemlich jeder Grabstein im näheren Umfeld gewackelt haben. Hard’N’Heavy ging es mit „Blame Yourself“, aus dem 2016er Album „Unbroken“ und „Fade Away“ – welcher auf dem 2014er Album „Vlad In Tears“ zu finden ist – weiter. „How Do You Know“, „Lovin“ und „I can’t Get Over It“ (alle aus dem aktuellen Album „Souls On Sale“), ließen sie den Puls der Zuschauer noch einmal in die Höhe schießen. Dabei lieferten die Jungs eine Show ab, die sich gewaschen hatte! Sie war gezeichnet von Sexappeal, Energie, Witz und Temperament. „Vlad In Tears“ gehen auf der Bühne mal nicht eben ab wie ein Zäpfchen, die Jungs sind quasi nicht zu bändigen! Um die Unterwäsche anschließend kurz durch zu lüften und den Zuschauern einen Moment der Erholung zu gönnen, gab es quasi zur „Halbzeit der Show“ ein fettes Piano Solo von „Kris Vlad“ mit „Never Fear The Pain“. Dabei schmolzen die Herzen der Damenwelt quasi im Sekunden Takt! Bei der Nummer ist auch nicht zu überhören, über welches stimmliche Potential der charismatische Italiener verfügt! Immer wieder ein Genuss, halt mit Biss 😉 Bei „I Can’t Get Over It“ und „Bleed My Dry“ („Souls On Sale“) dürften dann wieder alle Damen wach gewesen sein. Mit „The Devil Won’t Take Me Home“ (Souls On Sale) gab es zum Abschluss noch einen richtigen Kracher und die Jungs haben noch einmal alles aus sich herausgeholt. Dementsprechend euphorisch und frenetisch viel der Jubel der Fans aus, die mehr als nur begeistert waren!

 

Fazit: „Vlad In Tears“ ist eine charakteristische Live – Band, die erst auf der Bühne ihre volle Blüte entfaltet. Die Jungs geben immer und zu jeder Zeit, alles was sie haben und sind nicht nur musikalisch ein wahrer Genuss 😉 Ich kann jedem nur empfehlen, der auf gute Unterhaltung und echte handgemachte Mucke steht, sich die Live – Auftritte rein zu ziehen!

Bilder dazu folgen.

Bis dahin Stay Vlad.

An dieser Stelle möchten wir uns bei Harro Ho, von http://www.myrockradio.com/ , ganz herzlich für die Benutzung der Bilder bedanken. Besucht Harro doch mal auf Facebook und lasst ein like da wenn es euch gefällt 😉 https://www.facebook.com/myrockradiostation/

Party mit den unzüchtigen 4 im Kulturtempel (Oberhausen)

Für mich persönlich gibt es kaum etwas Schöneres als das Wochenende mit einem Konzert- oder Festivalbesuch zu beginnen. So geschehen am 20. April im Kulturtempel in Oberhausen. Unzucht auf ihrer Todsünde total Tour 2018 und wir warten auf den Einlass. Dabei haben wir wieder viele alte Freunde getroffen und neue dazu gewonnen.

Es geht los: Das Licht geht aus und Nebel verbreitet sich von der Bühne aus. Spots untermalen die Atmosphäre. Die ersten Klänge eines Gänsehaut-Intro schwingen durch die Luft. Daniel Schulz kommt mit einer Trommel auf die Bühne und startet mit dem Song: „Wie alles anfing“ ………. Noch mehr Gänsehaut und ein Künstler nach dem Anderen fängt an Daniel zu unterstützen.

Das Ganze ist eine große Familienfeier und die Stimmung könnte nicht besser sein. Unzucht bringt den Kulturtempel zum kochen. Sie spielt das gesamte Album und dann in der Zugabe neue Stücke. Man spürt wieviel Spaß die Musiker haben und das hat sich bereits in der ersten Sekunde auf das Publikum übertragen. So müssen Konzerte sein!

Nach ihrem Auftritt ließen sie es sich trotzdem strammen Zeitplan nicht nehmen Autogramme zu geben und den einen oder anderen Plausch mit den Fans zu halten.

Mir und dem Bat-Things Team bleibt nur zu sagen: Vielen Dank für einen unvergesslichen Abend an das gesamte Team von Unzucht und den Kulturtempel.

Hier noch ein paar Bilder

Finstere Grüße euer Pino