„Black Castle Festival“ 2019: Feuer frei für Runde Zwei! Part II

Nach so viel Headbangen und Pommesgabel schwingen im ersten Teil unseres Vorberichtes, darf der elegante Hüftschwung natürlich nicht zu kurz kommen. Also nix wie ran 😉 Hierfür haben Veranstalter Kirsten Tiedemann und Heimo Gieser eine ganze Latte hochkarätiger Bands eingeladen!

„Clan Of Xymox“ (Blackfield 2015) Picture by Holger Bär

Daher beginnen wir mit einem „Diamanten“ der Gothic – Wave – Szene, den das „Black Castle Festival“ dieses Jahr willkommen heißen darf: „Clan Of Xymox“. 1984 aus der niederländischen Hausbesetzer – Szene entstanden, hat diese Band wie keine andere den Zeitgeist einer ganzen Bewegung geprägt. „Clan Of Xymox“ darf zurecht in einem Atemzug mit bekannten Bands dieser Stilrichtung, wie „The Cure“, „Einstürzenden Neubauten“ oder „The Sisters Of Mercy“, genannt werden. Daher ist diese Band für mich persönlich auch eines DER Highlights auf diesem Festival.

„Synth Attack“ (Deus Ex Machina Festival Erfurt) Picture by F – R – Pixx Photography

„SynthAttack“ haben ihre ersten Gehversuche als Support von „Agonoize“ und „Noisuf-X“ bestritten. Durch diese Erfahrungen und Einflüsse reifte ihr „tanzbarer Clubsound“ zur Vollendung heran. So geht das Duo, bestehend aus Martin und Nicole, konsequent ihren eigenen stilistischen Weg in der Musikszene.

Im Gegensatz zu „SynthAttack“ legt die, ursprünglich aus Griechenland stammende Band „Siva Six“, eine härtere Gangart an den Tag. Schweißtreibende und brachiale Beats prägen den Sound dieses Dark Electro/Industrial Duos. Genau richtig, um sich alles von der Seele zu tanzen.

Von den „Haudegen“ der elektronischen Klänge machen wir einen Sprung zu den melodischen Vertretern diese Genres. „In Good Faith“ dürfte hierbei viele Generationen ansprechen. Diese Band hat seit Gründung im Jahre 1998 viele Erfolge für sich verbuchen können. Eine ausverkaufte EP, ein ausverkauftes Album, diverse Auftritte auf großen Festivals, wie dem „Nordstern Festival“, gehörten unter anderem dazu. Als Support von „And One“ und „Massiv In Mensch“ konnte das Trio hierbei viele Fans für sich gewinnen. Dies ist auch der enormen Bühnenpräsenz und Stimmgewalt von Frontmann Kai Vincenz Németh zu verdanken.

„RRoyce“ (Blackfield 2014) Picture by Holger Bär

Auf eine ebenso erfolgreiche, wenn auch noch nicht so lange bestehende Laufbahn, blicken wir bei der Band „RROYCE“. Das Dortmunder Trio kann diverse Musikpreise ihr eigen nennen. Darunter „Beste Gothic – Wave Band“ (1.Platz), sowie „Beste Elektro – Pop Band“ (2.Platz) beim Deutschen Rock & Pop Preis. Nebenbei noch beim „Battle Of The Bands“ von den Lesern des Sonic Seducer auf Platz 3 gewählt und auf großen Festivals, wie dem „Hexentanz – Open Air“, ihr Talent erfolgreich unter Beweis gestellt. Dabei hat die Band stets den klassischen Sound der 80-er bewahrt und diesen gekonnt mit den Elementen des Wave und Synth – Pop verschmolzen.

„Funker Vogt“ Picture by F – R – Pixx Photography

Das aus Hameln stammende Quartett „Funker Vogt“ darf an dieser Stelle nicht fehlen. Seit 1995 haben die Jungs sich zu einer sprichwörtlichen Einheit formiert. Schnelle und eindringliche Beats prägen ihren Sound. Dieser wird auf der Bühne durch Licht und Feuer in Szene gesetzt. Dabei dürfte den Zuschauern mehr als „nur“ warm werden.

„Eisfabrik“ Picture by F – R – Pixx Photography

Damit die Besucher nicht überhitzen, geht es mit „Eisfabrik“ in eine „Winterwelt“. Der Name ist hier Programm. Während des Auftritts werden Bühne und die Besucher in ein projiziertes „Eisfabrik“ – Szenario getaucht. Leise fällt der Schnee zu eingängigen harten Electro – Beats. Lichteffekte umspielen die Musiker und verpassen ihnen ein bizarres Äußeres. Ein Yeti gesellt sich während der Show zu den Musikern. Hier gibt es neben guter Musik auch optisch eine Menge zu bestaunen.

Den krönenden Abschluss dieser Rubrik bilden „Suicide Commando“. Seit der Gründung 1986 hat der Belgier Johan Van Roy mit diesem Projekt immer wieder die Alternative Charts gestürmt. Aber das ist auch kein Wunder. Über all die Jahre hat Johan Van Roy aus dem vollen geschöpft und sich der kompletten Bandbreite der elektronischen Klänge bedient. Daraus resultierten u.a. Zusammenarbeiten mit „Wumpscut“ oder „Plastic Noise Experience“. Der Erfolg sprach schließlich für sich: einige Touren durch Europa, das „Zillo Festival“, mehrere EP’s und LP’s in Deutschland und den USA.

Beenden wir nun die Vorstellung mit einem besonderen Highlight, welches das diesjährige „Black Castle Festival“ zu bieten hat: „Stahlzeit“! Diese „Rammstein – Tribute – Band“ steht dem Original in nichts nach. Hier gibt es von allem reichlich: meterhohe Feuerfontänen, Bengalische Lichter, Pyrotechnik in verschiedenen Variationen. Ein Spektakel, welches schwer zu beschreiben ist. Die Bühnenoutfits und Showeinlagen sind ähnlich wie bei der NDH – Formation „Rammstein“. Es ist auch nicht von der Hand zu weisen, dass Sänger Helfried „Heli“ Reißenweber in Gestik und Mimik dem Original Till Lindemann sehr nahe kommt. Für all jene, die kein „Rammstein“ Ticket ergattern konnten oder aus anderen Gründen nicht in den Genuss der Band kommen, ist dies mehr als eine gute Alternative: Es ist eine echte Empfehlung!

„Stahlzeit“ (Bamberg) Picture by Jana Breternitz „Passion of my Live“ (Facebook)

 

 

Vielleicht fragt man sich: „Warum eine „Tribute – Band“ auf einem Festival? Das „Black Castle Festival“ ist ein Festival der Generationen. Die Band „Rammstein“ ist daher vielen ein Begriff. Auf den Konzerten dieser Band, wie auch auf dem „Black Castle Festival“, treffen sich jung und alt, um gemeinsam friedlich unter Freunden zu feiern. Vielen ist es aber oftmals nicht vergönnt, aufgrund ihrer familiären Situation, ein Festival zu besuchen. Diesem Umstand möchten Veranstalter Kirsten Tiedemann und Heimo Gieser einen Riegel vorschieben. Durch die Tagesbetreuung für Kinder ab 3 Jahren, die im Eintrittspreis mit enthalten ist, bekommen Familien die Möglichkeit, ein Festival entspannt zu genießen. Allerdings dürfen Kinder ab 7 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person und mit Gehörschutz – Jugendschutz geht eben vor – die Konzerte in der Maimarkthalle besuchen. Weitere Möglichkeiten für die Kids sich auszutoben, gibt es beim basteln, malen oder Kinderschminken. Allerdings sind diese Aktivitäten kostenpflichtig.

Auch wenn das Festivalgelände außerhalb von Mannheim liegt, hat es durch das Autobahnkreuz Mannheim und die Anbindung zur A 656 und der B 38a, eine gute Erreichbarkeit. Ebenso so gut ist die Erreichbarkeit mit den Öffis: die S-Bahn Haltestelle ist ca. 1.000 m vom Mannheimer Maimarkt entfernt. Der Campingplatz befindet sich im Anschluss an das Festivalgelände und ist von dort aus zu Fuß gut zu erreichen. Es werden 10,- € pro Person und 10,- € für Wohnmobile, berechnet.

Für das leibliche Wohl wird, wie auch im vergangenen Jahr, ausreichend gesorgt sein. Zusätzlich für die Camper gibt es dieses Jahr den „Bistro – Eventbus“. Dort können sich die Camper für den Tag stärken und den Akku (Kaffee) aufladen. 😉

Wir haben das „Black Castle Festival“ voriges Jahr als ein entspanntes (mit den üblichen Startschwierigkeiten kämpfendes) Festival kennengelernt. Die Crew um Veranstalter Kirsten Tiedemann und Heimo Gieser hat sich vorbildlich um das Wohl der Besucher gekümmert. So wurden z.B. Wünsche der Besucher schnellst möglich umgesetzt. So etwas klappt nur mit einem gut organisierten Team. Wir haben uns zu jeder Zeit sicher auf dem Gelände gefühlt, da die Security einen guten Job machte. Freundlich, zurückhaltend, aber doch konsequent. Sanitäre Anlagen waren ausreichend und in guter Qualität vorhanden, das ist leider nicht überall selbstverständlich ………

Der Bühnenablauf verlief reibungslos und ohne Zwischenfälle oder Verzögerungen, für Besucher und Bands. Dies ist zweifelsohne der guten Stage Crew des Mannheimer Maimarktes zuzuschreiben.

Alles in allem sehr viele gute Argumente, die uns dazu bewegt haben, das „Black Castle Festival“ dieses Jahr wieder zu besuchen.

Kirsten Tiedemann & Heimo Gieser

 

Liebe Grüße vom Team Bat-Things

Tickets für das Black Castle Festival sind erhältlich im shop eures Vertrauens 😉

-> https://black-castle-festival.de/

Zum Schluß bedanken wir uns ganz herzlich bei Jana Breternitz („Stahlzeit“) -> („Passion of my Live“ on Facebook) https://www.facebook.com/JanaKonzert/?epa=SEARCH_BOX                                                                                                     F – R – Pixx Photography („Synth Attack“, „Eisfabrik“ & „Funker Vogt“) -> http://www.f-r-pixx.de/                                                               Holger Bär („Clan Of Xymox“ & „RRoyce“) -> https://www.facebook.com/AllDarkFoto/

für die Verwendung der schönen Momentaufnahmen!

„Black Castle Festival“ 2019: Feuer frei für Runde Zwei! Part I

Das ist ohne Umschweife die Devise des „Black Castle Festivals“ 2019. Nach dem gelungenen Auftakt von 2018 haben Veranstalter Kirsten Tiedemann und Heimo Gieser ein hochkarätiges und vielversprechendes Line-Up zusammengestellt. Dieses beinhaltet von „Neue Deutsche Härte“, „Dark Rock“ und „Goth Rock – Metal“, „Dark Wave“ bis hin zu „Alternative/Indie/Punk“ alles, was das Herz eines jeden Musikbegeisterten höher schlagen lässt. Der Mannheimer Maimarkt bietet die optimale Kulisse, damit sich Bands und Besucher so richtig austoben können. 😉 Und wo wir gerade beim Thema austoben sind……… haben wir für euch gecheckt, wer musikalisch so alles am Start ist.

Die sogenannte „Neue Deutsche Härte“ zieht derzeit mehr Zuschauer und Zuhörer in ihren Bann, als je zuvor. „Sold out“ heißt es daher immer öfter auf vielen Konzerten dieser Musikrichtung. Das diesjährige „Black Castle“ kredenzt den Besuchern daher ein doppeltes Highlight dieser Szene: mit der Band „Heldmaschine“ und „Maerzfeld“ sind nämlich zwei große Flaggschiffe der

Helfried „Heli“ Reißenweber („Maerzfeld“) Castle Rock

„Neuen Deutschen Härte“ mit an Bord. Brettharte Gitarrenwände, satter Sound, die ungeschönte Realität in knallharten Worten verpackt, zeichnen diesen Stil aus. Zusammen mit der Bühnenpräsenz der beiden Frontmänner René Anlauff („Heldmaschine“), sowie Helfried „Heli“ Reißenweber („Maerzfeld“), vermischt sich dieses zu einem Kraftpaket, das seines gleichen sucht. Hinzu kommt die ausgefeilte Bühnenshow, die durch das Spiel von Licht und Schatten den Besuchern ein unvergessliches Erlebnis bietet.

Just mit der freundlichen „Unzucht“ auf Tour gewesen, konnte die Band „Johnny Deathshadow“ viele Fans für sich gewinnen. Die Jungs um Frontmann Jonathan Schneider haben auf der Bühne sprichwörtlich Hummeln im Hintern. Mit ihren, wie

„Johnny Deathshadow“ (WGT 2017) Picture by Jana Breternitz „Passion of my Live“ (Facebook)

Totenköpfe geschminkten Gesichtern, unterstreichen sie ihren Gothic Metal. Musikalisch und optisch ein echtes Highlight. Schrill und einzigartig geht es weiter: „Amandas Nadel“ ist ein Künstler, der seines gleichen sucht. Sei es durch sein Äußeres, seine Musik, seine Blogs …… Amandas ist ein musikalisches Unikat, Freigeist und Rebell zugleich. Dies präsentiert der Österreicher auf der Bühne nur all zu gerne. Dafür lieben ihn seine Fans. Dazu gehört natürlich auch, sich in keine Schublade zwängen zu lassen. Sein Stil schwankt daher zwischen „Neue Deutsche Härte“, „Metal“ und „Deutschrock“.

„Seelensturm“ gehören ebenfalls zu der Kategorie „wild und nicht zu bändigen“. Seit 11 Jahren schaffen es die Düsseldorfer

„Seelensturm“ (Castle Rock 2018) Picture by Holger Bär

Goth – Rocker immer wieder aufs neue, ihre Besucher zu faszinieren. Das „Seelensturm“ keine halben Sachen machen, wird bei jedem Auftritt sichtbar. Die Band ist ein eingeschweißtes Team, welches es versteht, musikalische Härte und melancholische Texte miteinander zu vereinen. Die Musiker entwickeln sich dabei zu wahren Energiebündeln und legen jede Bühne in Schutt und Asche. Da gibt es kein Halten, kein Flehen – hier wird gnadenlos abgerockt.

„Maschinist“ sind DER Geheimtipp des „Black Castle Festivals“. Auch wenn es um die Band herum ruhig verläuft, sind die Nürnberger um Frontmann Stephan Rußler, nicht zu unterschätzen. Ihr Sound ist brachial, ihr Sound ist laut. Schwere Gitarrenriffs, dazu provozierende Texte, wirklich nix für kleine

„Maschinist“ (Berliner Gothic Treffen 2017) Picture by F – R – Pixx Photography

Mädchen. Genau dies zeichnet Bands der „Neuen Deutschen Härte“ aus. Da die Jungs aber musikalisch sehr vielseitig orientiert sind, driften sie gerne in den „Gothic – Rock“- Bereich ab. Untermalt wird dies von der rauchig düsteren Stimme von Frontmann Stephan Rußler. Sie verleiht diesem Musikstil noch einmal Nachdruck und sorgt für den passenden „Erpelpellen – Effekt“. Alles in allem bietet das Gesamtpaket eine explosive Mischung mit hohem Wiedererkennungswert.

„Hell Boulevard“ (Turock – Essen 2017) Picture by Holger Bär

Mit „Hell Boulevard“ und „Vlad In Tears“ geht es in den Süden Europas. Frontmann Matteo „vDiva“ Fabbiani („Hell Boulevard“) und Christian Kris Vlad Miconi („Vlad In Tears“) haben beide italienische Wurzeln. Hier trifft „Goth’N’Roll“ und „Dark – Rock“ auf geballtes südländisches Temperament, Leidenschaft und Charme. Eine Mischung, der genug Feuer inne wohnt, um den Fans richtig einzuheizen. Beide Bands fühlen, leben und lieben die Musik, wie es große Künstler tun. Sie zeigen uns, wo zu Musik im Stande ist und was sie bewirkt. Mit jedem Auftritt feiern sie das Leben. Sie sind auf den Brettern, die die Welt bedeuten, einfach zu Hause.

Christian Kris Vlad Miconi („Vlad In Tears“) Benefiz Festival

U.a. haben „Hell Boulevard“ als Support von „Mono Inc.“ und „Unzucht“ viele Fans von sich überzeugen können. So kam es, dass die Band ihre erste eigene Headliner Tour, die „In Black We Trust – Tour“, für sich verbuchen konnte. „Vlad In Tears“ haben schon während ihrer Gründerjahre auf Bühnen in Italien, Österreich, Schweiz und Jugoslawien ihre Fans begeistert. Hier zu Lande ging es ebenfalls mit etablierten Musikgrößen, wie „Stahlmann“, „Hämatom“, „Mono Inc.“ oder „Unzucht“ auf Tour. Dabei hat sich die schon bestehende Fan – Base der Italiener noch einmal vergrößert. „Vlad In Tears“ haben durch ihre Bühnenerfahrung daher einiges an Livepräsenz zu bieten. Dies wird bei jedem Auftritt der Jungs sichtbar. Sie spielen sich förmlich die Seele aus dem Leib, als ob sie für ihre Musik sterben würden.

„Crematory“ (Castle Rock 2017) Picture by Holger Bär

Als „Rocker der alten Schule“ könnte man die Ur-Gesteine von „Crematory“ um Frontmann Gerhard „Felix“ Stass bezeichnen. Diese Band braucht kein Schi Schi, hier gibt es nämlich richtig was auf die Glocke. Das die Band dabei die Ärmel hoch krempelt, spiegelt sich in ihrer Musik, ihren Texten und ihrer Performance wieder. Solides Handwerk eben. Über all die Jahre konnten daher die äußeren Einflüsse der Band nie wirklich etwas anhaben. Die Jungs sind ihren inhaltlichen Werten treu geblieben. Wie ein Fels in der Brandung trotzen sie jedem Sturm, der sich ihnen entgegen stellt.

Das war der erste Streich und der zweite folgt sogleich, also bleibt neugierig 😉

Liebe Grüße vom Team Bat-Things

Tickets für das Black Castle Festival sind erhältlich im Shop eures Vertrauens 😉

-> https://black-castle-festival.de

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an Jana Breternitz („Johnny Deathshadow“) -> („Passion of my Live“ on Facebook) https://www.facebook.com/JanaKonzert/?epa=SEARCH_BOX           F – R – Pixx Photography („Maschinist“) – > http://www.f-r-pixx.de und Holger Bär (“ Hell Boulevard“, „Seelensturm“ & „Crematory“) -> https://www.facebook.com/AllDarkFoto/  für die Verwendung der fotografischen Kunstwerke.

Die „Nacht Der Helden“ verabschiedet das musikalische Jahr 2018 gebührend

Der Koblenzer Dampfhammer „Heldmaschine“, präsentierte zum Abschluss diesen Jahres die „Nacht Der Helden“.  An den Abenden des 28. und 29.12. besuchten zahlreiche Fans der sogenannten „Neuen Deutschen Härte“, diese Veranstaltung. Im Capitol in Hannover und in der Turbinenhalle in Oberhausen wurde dieser Jahresausklang gemeinsam gefeiert. Das Festival wurde von dem Tourleiter der Band „Heldmaschine“, Mario Thomas und Co – Organizer „MayBe“, vor 2 Jahren erfolgreich aus dem Boden gestampft. Tatkräftig unterstützt wurde die Band dabei in diesem Jahr von „apRon“, „Maerzfeld“ und „Stahlmann“. Zusammen boten sie den Besuchern eine unvergessliche Show! Für die Homepage waren wir in Oberhausen zu Besuch, aber lest selbst ………. 😉

Picture by Holger Bär – „Alldark-foto“

In der gut gefüllten Turbinenhalle II startete der Abend mit der Band „apRon“. Die Wahl des Openers hätte hier nicht besser sein können. Die 4 Musiker aus München sind Freigeister der Musikszene. Sie selber bezeichnen ihren Stil als „diabolische Zirkusmusik“, die mit Einflüssen aus Disco/Metal, Punch/Rock und „Confetti/Core“, bunter und schriller nicht hätte sein können. Und „Konfetti“ ist genau das Stichwort: während der Show der Jungs um Frontmann Till Herence, sollte man sich auf reichlich bunte Papierschnipsel von oben einstellen. 😉 „apRon“ leben auf der Bühne ihre „diabolische Zirkusmusik“ in vollen Zügen aus. Sie sind sich für keinen Schabernack zu schade und machen dabei den Besuchern musikalisch richtig Feuer unterm Hintern. Die Besucher werden von dem Quartett auf eine musikalische und optische Reise mitgenommen. Schriller, bunter, lauter, das Ganze noch mit deutschen Texten untermalt, sind „apRon“ definitiv eine Klasse für sich. Die Band und die Besucher hatten an diesem Abend sichtlich ihren Spaß. 😉

Picture by Holger Bär „Alldark-foto“

Guter Dinge und schon leicht auf Betriebstemperatur gebracht, gab es mit der Band „Maerzfeld“, süddeutschen Rock/Metal im Stil der „Neuen Deutschen Härte“ auf die Ohren. Diese Band hat eine enorme Bühnenpräsenz, welche durch Frontmann Helfried „Heli“ Reißenweber noch einmal verstärkt wird. Musikalisch treffen hier wuchtige Gitarrenbretter auf ausdrucksstarke Balladen, sowie Temp-Up Nummern. Daher knüpfte die Band „Maerzfeld“ nahtlos an seinen Vorgänger an. Zudem wurde auch ersichtlich, wie stark mittlerweile die Fanbase der Musiker geworden ist. Sänger „Heli“ war sichtlich gerührt über den Zuspruch und die Energie, die die Besucher der Band entgegenbrachte. Ich empfand es als eine Welle der Euphorie, die Musiker und Besucher zusammen getragen hat und welche man nur schwer in Worte fassen kann. Welches aber noch charakteristisch für diesen Abend sein sollte…….

Picture by Holger Bär „Alldark-foto“

Energiegeladen ging es weiter. Die Göttinger Band „Stahlmann“ um Sänger und „Showman“ Martin „Mart“ Soer, ist ein echtes Kraftpaket. Sie stellte an diesem Abend unmissverständlich klar, weshalb die Band nun seit mittlerweile 10 Jahren ihren Platz im Musikgeschäft erfolgreich verteidigt. „Stahlmann“ bietet dem Publikum eine Bühnenshow, die es mit den ganz großen aufnehmen kann. Die Band ist pures „Adrenalin“, um es mit einem Songtitel aus dem 2013-er Album „Adamant“ zu beschreiben. Dieses „Adrenalin“ sprang wie ein Feuer auf die Besucher über. Die Fans gaben zusammen mit den Musikern alles und ließen deren Songtexte laut erhallen. Eine Band, die förmlich „Süchtig“ macht! Eine Band, die aus der „Neuen Deutschen Härte“ – Szene nicht mehr weg zu denken ist. Brutal ehrliche und schonungslose Texte, die passend mit Alternative Metal untermalt werden, sind eine der Stärken dieser Band. Hier gibt es unverfälschte und waschechte Musik und kein Büchsenfutter.

Picture by Holger Bär „Alldark-foto“

Mit dem Hauptact und dem Veranstalter der „Nacht Der Helden“ ging es im Anschluss in eine rauschende Ballnacht. Zu den Klängen von „Himmelskörper“ stieg die „Heldmaschine“ wie ein Phönix aus der Asche empor. Für die musikbegeisterte Gemeinde gab es nun kein Halten mehr und es wurde pure Extase zelebriert und gelebt. Frenetisch und euphorisch wurde die Band gefeiert. Hier hat sich auch gezeigt, dass seit Gründung der Band im Jahre 2011 die Zahl der Fans förmlich durch die Decke geschossen ist. Daraus hat sich eine bestätige und auch starke Fanbase über die Jahre gebildet. Die Band „Heldmaschine“ um Frontmann René Anlauff hat es geschafft, mit ihrer Bühnenshow, ihren Texten, ihrer Nähe zu den Fans, ihre bodenständige Art, sowie dem Ehrgeiz, aus den sogenannten „Sparten“ auszubrechen. Sparten sind eben etwas für den Kleiderschrank und nicht für die Musikszene. Hier führen Freigeister das Zepter. Daher ist die „Heldmaschine“ mittlerweile eines der „Flagschiffe“ der „Neuen Deutschen Härte“ – Szene und aus selbiger nicht mehr wegzudenken.

Picture by Holger Bär „Alldark-foto“

So malerisch und gespenstisch, wie die Musiker eingehüllt im Nebel daher kamen, mit solcher Wucht preschten sie hervor und rissen die Besucher mit sich. Musikalisch wurde den Fans dabei das Beste aus 7 Jahren Bandgeschichte serviert. Sichtlich beeindruckt und überwältigt von dem Spirit, der die ganze Zeit über zwischen Publikum und Musikern herrschte, bedankte sich René Anlauff bei den Besuchern. Der Titel „Die Braut, Das Meer“ war/ist dabei wie eine Hommage der Musiker an die Fans zu deuten. Es zeigte an diesem Abend, wie eng verbunden beide Seiten waren. Die Band überzeugte aber nicht nur mit den energiegeladenen Songs, auch in den ruhigen Titeln liegt ihre Stärke. Der Song „Treibsand“ war an diesem Abend der beste Beweis dafür. „Mein Seelenruf,
er reißt an dir. Aus dunkler Nacht treibst du zu mir.“ heißt es in dem Titel. Schwarze Poesie gemischt mit brettharten Gitarrenwänden frohlockten die Besucher. Zwischenzeitlich bot die Band „Heldmaschine“ dem Publikum sogar

Picture by Holger Bär „Alldark-foto“

ein Drum – Solo von ihrem Schlagzeuger Dirk Oechsle, ein echtes Highlight dieser Veranstaltung. Während der ganzen Show war die Freude und die Leidenschaft, mit denen die Musiker ans Werk gingen, deutlich zu spüren. Es wurde auf der Bühne herum geflachst zu dem Titel „Gammelfleisch“. Dazu gab eine obligatorische „Jagd“ auf den Gitarristen Tobi, wie es viele aus Kinderzeiten kennen. 😉 Die ironische, sarkastische, witzige und lausbübische Situationskomik von Frontmann René Anlauff, rundeten dieses Bild ab. Der Spaß an der ganzen Sache kam hier defintiv nicht zu kurz. 🙂 Natürlich durften dabei die „Heldmaschine“ – Klassiker „Radioaktiv“, „R“, „Propaganda“ und „Das Mass Ist Voll“ nicht fehlen. Diese Titel haben sich zu richtigen Gassenhauern entwickelt und dürfen auf keiner „Heldmaschine“ – Party fehlen. 😉

Als besonderes Highlight präsentierte die Band einen neuen Song aus dem kommenden Album „Im Fadenkreuz“. „Springt“ lautete der Titel und diesem Aufruf folgten die Besucher ohne Umschweife. 😉 Ergo: der neue Song kam ziemlich gut an. 🙂 Verständlich, dass die Besucher und Fans ihre „Helden“ nicht von der Bühne lassen wollten. Unter tosendem Jubel gab es zum Abschied den David-Bowie-Klassiker „Heroes“ aus dem Jahre 1977 auf Deutsch. Es gibt eben Songs, die von zeitloser Schönheit sind und nie ihre Message verlieren. Genau richtig für diese Veranstaltung und ein würdiger Abschluss!

Picture by Bat-Things

An dieser Stelle einige Worte von unserer Seite:

Erst mal möchten wir uns im Namen von Bat-Things ganz herzlich bei allen Teilnehmern und Veranstaltern für so ein tolles Event bedanken. Ihr habt etwas großartiges auf die Beine gestellt, wofür wir euch sehr dankbar sind. Einer der leuchtensten Sterne am Festival Himmel, der, und das hoffen wir, noch sehr lange und sehr hell erstrahlen wird. Dieses Event lohnt sich in vielerlei Hinsicht: Zu fairen Eintrittspreisen wird eine musikalische und qualitativ hochwertige Show geboten. Die Magie und die Emotionen, die dabei den ganzen Abend über präsent waren, sind unbezahlbar. Auch das sich wieder die Tatsache bewährt, die vielen Bands anhaftet: Live sind sie einfach besser als auf CD gepresst. Wer ein Fan guter und ehrlicher Musik ist, die Zeit mit Gleichgesinnten verbringen möchte, um friedlich gemeinsam zu feiern, dem kann ich diese Veranstaltung nur ans Herz legen 🙂

Und nicht zu vergessen ein großes Dankeschön an Holger Bär für die Fotografischen Kunstwerke! Schaut doch einfach mal auf Facebook bei Holger vorbei 😉 https://www.facebook.com/AllDarkFoto/

Als besonderes Highlight gibt es „Die Nacht Der Helden“ dieses Jahr bereits im August! Auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz, dürft ihr euch an einem hochkarätigen Line – Up erfreuen. Mehr Info’s findet ihr auf Facebook 😉 https://www.facebook.com/events/922068631297046/

 

Unzucht Akephalos Tourende 2018

Die Unzucht hat wie jedes Jahr zu ihrem Abschluss-Konzert in Hannover geladen und die Halle war ausverkauft. Das wunderbare daran ist es, dass es mehr wie ein Konzert ist. Es ist ein Familientreffen mit sehr vielen Menschen die einem am Herzen liegen. Hier ein paar Bilder von diesem Abend.

 

Jonny Deathshadow 

 

Unzucht

      

 

 

Fotos Claudia Hirschfeld & Pino

„Licht An“ – Vorhang auf: Bühne frei für die erste Headliner-Tour von „Schattenmann“

Die Nürnberger „Deutsche Härte – Schubrakete 2.0″, genannt „Schattenmann“, startet mit großen Schritten in das neue Jahr. Mit neuer und bis ins Detail durchdachter Bühnenshow, geht es auf die Bretter, die die Welt bedeuten. Kurz um: in insgesamt 11 Shows geht es mit der „Licht An“-Tour quer durch die Clubs und Discotheken der Republik. Die „Neue Deutsche Härte 2.0“ um Frontmann

Frank Herzig – Vocals (Black Castle Festival)

Frank Herzig hat vorweg bei diversen Auftritten ihr Equipment und die Fans schon mal auf Betriebstemperatur gebracht. Dabei zogen sie u.a. mit Szenegrößen wie Megaherz, Unzucht und Hämatom durch die Lande. Aktuell kann man sie im Dezember noch auf der „Methämmer“-Tour von Feuerschwanz besuchen. Die positive Resonanz dieses Streifzuges, sowie das dringende Bedürfnis ihr aktuelles Album „Licht An“ der musikbegeisterten Gemeinde zu kredenzen, waren Motivation genug. Die Fans bekommen auf der „Licht An“-Tour aber nicht nur die typischen, nach Nürnberger Art, satten und fetten Gitarren um die Ohren. 😉

Schattenmann @ Black Castle Festival

Die Musikliebhaber dürfen sich auf eine, bis ins kleinste Detail durchdachte Bühnenshow freuen. Die Band hat es u.a. dadurch geschafft, auf großen Festivals, wie dem „M’era Luna“, dem „Hexentanz Festival“, dem „Rock4Peace“ und dem „Black Castle Festival“ ihr Können unter Beweis zu stellen. Damit haben die „Newcomer“ der Neuen Deutschen Härte Szene ein enormes Tempo an den Tag gelegt. Ende 2016 gegründet, kann man schon sagen, das den Jungs extrem das Fell juckt. 😉

Schattenmann @ Black Castle Festival

Aber nicht nur die Professionalität zeichnet die vier Nürnberger aus: durch ihre Nähe zu den Fans hat sich innerhalb kürzester Zeit eine starke Fanbase aufgebaut. Ich selber konnte auf dem „Black Castle Festival“ Teil dieser großen „Schattenmann – Familie“ sein. Frank Herzig und seine Jungs geben auf der Bühne wirklich alles, um den Besuchern eine Show zu bieten, die sie lange und gut in Erinnerung behalten. Daher haben „Schattenmann“ ein weiteres Highlight auf ihrer „Licht An“-Tour: als Support haben sie die Band „Florian Grey“ mit im Gepäck.

Picture by „Florian Grey“

Schon früh bestritt „Florian Grey“ als Solokünstler seine ersten Gehversuche in verschiedenen Bands und festigte so sein Können. Seine Arbeit ist damals wie heute geprägt von einem unermüdlichen Ehrgeiz. So kam es, dass „Florian Grey“ sich mit seinen heutigen Musikerkollegen zusammenfand. Durch seine Erfahrung formte und prägte er die Band. Zusammen brachten sie daher am 8.Mai diesen Jahres ihr zweites Album „Ritus“ auf den Markt. Das Album selbst ist etwas für echte Liebhaber: schwarz, melodisch, etwas Metal-lastig. Einflüsse aus den 80er und 90er verschmelzen hier zu einer Einheit. Ein Querschnitt aus der musikalischen Laufbahn des Singer/Songwriters. Auf dieser Tour wird daher musikalisch und optisch eine Menge geboten. Ein Besuch ist mehr als lohnenswert. 😉

Ihr könnt es kaum abwarten – ratet mal wer noch ? 😉

 

Hier geht’s zu den Ticket →

http://feuerschwanz.extratix.de/shop_band.php?id=27&kat=bands

https://www.deinetickets.de/shop/pluswelt/de/start/?g=658&fbclid=IwAR1V2UlsqNnG2DXkCceQzgFlFPzwQtpIrt-m6lHihY00gkzvGQxmTBXD8bc

Da Besucher immer willkommen sind, einfach mal vorbei schauen 🙂

-> https://www.facebook.com/schattenmannband/

-> https://www.facebook.com/floriangreyofficial/

 

„Burn“ – „Prophezeiung“: Ein Musikalisches und emotionales Kraftpaket!

Das Münsteraner Quartett „Burn“ war in den letzten 2 Jahren in seiner Kreativschmiede am werkeln, um seinen Fans und Musikliebhabern ein neues Werk zu kredenzen. „Prophezeiung“ lautet der ehrwürdige Titel der 2009 gegründeten Band. Seit dem Bestehen der Band konnte diese schon einige Auftritte auf namenhaften Festivals, wie dem Wave – Gotik – Treffen, dem Blackfield oder dem Hexentanz Festival, für sich verbuchen. Auch spricht der Einstieg des Albums auf Platz 10 der Deutschen Album Charts eine eindeutige Sprache. Aber lest selbst…….

Picture by „Burn“

Schon bei den ersten Klängen des Album – Opener „Inferno“ wird klar, die Band „Burn“ ist ihrem Stil des Dark Rock / Dark Wave auch bei diesem Album treu geblieben. Satte und dominante Gitarrenriffs, gemischt mit klassischen Elementen, prägen diesen Silberling. „Prophezeiung“ ist nicht nur ein musikalisches, sondern auch ein emotional starkes Album. „Echo Im Nichts“, sowie „Der Schwarze Kreis“ lassen daran keinen Zweifel. Beides beständige Songs zum „warm werden“. Mit „Seelenfresser“ drehen die Musiker aus Münster, um Frontmann Felix Friberg, dann richtig auf. Ein bissiger Text darf da natürlich nicht fehlen. Wird auch prompt geliefert. 😉 Frisch durchgelüftet und neu verföhnt geht es dann mit „Absinth“ in stilleres Fahrwasser. Nach dem starken Auftakt zeigen die Vier aus Münster stammenden Musiker, dass sie auch in den leisen Passagen nicht minder stark sind. Ein Text der unter die Haut geht, ein musikalisches Zusammenspiel, wie ein freier Fall in die Unendlichkeit. Ein Titel voller Hingabe. Diese „Hingabe“ hat die Band in all ihren Jahren begleitet. Sie sind daher ihrem Stil, der dieser Band übrigens wie auf den Leib geschneidert ist, treu geblieben. Doch wo man gerade im 7. Himmel zu schweben scheint, holen einen plötzlich Titel wie „Erleuchtet“, „Lazarus“ & „Chrom“ wieder knallhart auf den Scheffel der Realität zurück. Bei „Sie Kommen!“ wird das Chaos unserer Gesellschaft ins Licht gezogen. Hätte man vielleicht im ersten Moment nicht erwartet, da sich die Vorgänger textlich mehr im persönlich – emotionalen Bereich bewegten. Etwas, was für die Vielseitigkeit und den Mut der Musiker, Grenzen zu überschreiten, spricht. Der Titelsong des gleichnamigen Albums „Prophezeiung“ kommt mit Rabengeschrei zu Beginn ungewöhnlich düster daher. „Prophezeiung“ bringt einen Hauch „Apokalypse“ mit sich. Obwohl dies ein eher ruhiger Song ist, scheint er wie ein Damoklesschwert über allem zu schweben, seinem Namen würdig. Aber wer will schon in Volkstrauer verfallen? Mit „Rot“ wird zum eleganten Hüftschwung geladen. Wer denkt, mit „Der Duft Der Zeit“ wird noch eine Abschlussrakete gezündet, wird überrascht sein. „Der Duft Der Zeit“ erscheint anmutig, da ein Hauch Epik mit ihm schwingt. Er beginnt mit einem Orchester-Intro, welches sich weit bis in den Song hinein erstreckt. Während der Hörer dieses Zusammenspiel mit allen Sinnen genießt, entführt Sänger Felix Friberg dann letzten Endes den Hörer und nimmt ihn mit auf die eigene Reise der Band.

Natürlich haben wir einen kleinen Vermerk am Rande: man kann mit ruhigem Gewissen sagen, dass dieses Album ein weiteres Highlight auf dem Musikmarkt ist. Die Alben, die in den letzten Monaten und Wochen das Licht der Welt erblickten, spielen alle auf einem sehr hohen Level. Die Band „Burn“ fügt sich mit „Prophezeiung“ nahtlos dort ein. Die musikalische Ausgewogenheit auf dem Album, sowie der Stil des Dark Wave / Goth Rock, dürften vielen Hörern zusagen. Kein Trash, kein Kitsch, dafür ehrliche und handgemachte Musik. Dieses Album bietet für jede Lebenslage etwas. Knapp eine Stunde purer Musikgenuss wird dem Hörer geboten. 😉 Die Band „Burn“ ist in diesem Jahr noch einige Male auf Tour. Es lohnt sich einfach unverbindlich vorbeizuschauen.

Was, wie, wann und wo findet ihr hier

-> https://www.facebook.com/burnmusicdotde/app/123966167614127/

Hier geht es zum Plattendealer eures Vertrauens!

-> http://www.burn-shop.de

Auch über einen Besuch bei Facebook freuen sich die Jungs 😉

-> https://www.facebook.com/burnmusicdotde/

 

„Unter Wölfen“ – Back To The Roots im „Mystigma – Stil“

Es gibt etwas neues aus der Osnabrücker Kreativ-Schmiede: Die Jungs von „Mystigma“ haben einen neuen Silberling am Start. „Unter Wölfen“ heißt das gute Stück, welches definitiv eine empfehlenswerte Bereicherung für jeden gut sortierten Plattenladen ist. Da uns das Album von vorn bis hinten komplett in den Bann gezogen hat, haben wir unsere Eindrücke kurz zusammen gefasst.

„Geschrieben In Blut“ ist der Opener des Albums und hier wird sehr deutlich, dass dieses Gesamtkunstwerk sich deutlich von den Vorgängeralben abhebt. „Weißt Du, dass es für mich Erfüllung ist Dich zu sehen, wenn du am Boden bist?“ heißt es in einer Textpassage. Diese lässt unweigerlich darauf schließen, dass „Mystigma“ ihrem altbewährten Stil, der sozial- und gesellschaftskritischen Texte, treu geblieben sind.

Untermalt wird dies, wie auch im nachfolgenden Titel „Koma“, durch ungewohnt brettharte Gitarrenwände. Es sei an dieser Stelle zu erwähnen, dass bei den Titeln „Koma“, „Hydra“ und Desdemona“, kein geringerer als Cellist Benni Cellini, von der Band „Letzte Instanz“, einen erheblichen Beitrag zur Perfektion des Albums „Unter Wölfen“ geleistet hat. Dieses Album steckt voller Mystik, welches durch die zauberhaften Klänge des Chello’s entfesselt wurden. Bei „Dreh Dich Um“, „Kriegsspuren“ und „Leere Worte“ begeben wir uns auf eine Reise in die Vergangenheit. Die gute alte Zeit des Goth Rock/Dark Wave erwacht hier zu neuer Blüte. Diese Musik hat eine ganze Ära geprägt. Viele fühlen sich bis

Jörg Bäumer @ Black Castle Festival 2018

heute noch mit diesem Lebensgefühl verbunden. Der Band „Mystigma“ ist es gelungen, diesen Zeitgeist in ihr eigenes persönliches Gewand zu kleiden. Nicht nur die Band, auch der Zuhörer geht hier vollends in der Musik auf und ergibt sich der nostalgischen und düsteren Stimmung, die diesem Album inne wohnt. Gerade bei den Songs „Leere Worte“ und „Verlorene Zeit“, zwei dunkelromantische Balladen, kann man sich ohne Umschweife fallen lassen. Auch die Synthies in den Songs „Neptun’s Mond“ und dem Albumtitel „Unter Wölfen“ erinnern an die Anfänge der Szene. Klassischer Oldschool Dark Rock, der im Refrain und im späteren Verlauf mit enorm viel Druck überrascht. Live wird die Band, sowie die Zuschauer, diese Titel als sehr intensiv empfinden.

Stephan Richter @ Black Castle Festival 2018

„Superbia“ und „Colonia Dignidad“ überraschen mit einem schon nicht überhörbaren Drift zum Dark Metal. Auch hier trifft die ungeschönte Wahrheit der Texte die Zuhörer ohne Umschweife mitten ins Mark. Dies ist eine der Stärken von Frontmann Torsten Bäumer, die er sich über die Jahre bewahrt hat.

Kurz und knapp: Wie schon oben erwähnt, hebt sich dieses Album „Unter Wölfen“ sehr deutlich von den Alben, die die Band „Mystigma“ bis dato auf den Markt gebracht hat ab. Die Truppe um Frontmann Torsten Bäumer hat in allen Bereichen zugelegt. Die Gitarren sind aggressiver und gegenwärtiger denn je. Bei diesem Album in der Zeit zurück zu gehen und sich auf den klassischen Oldschool Rock und Dark Wave zu konzentrieren, war definitiv eine richtige Entscheidung.

Dieses Gewand ist der Band förmlich auf den Leib geschneidert. Das Lebensgefühl „Zu Hause zu sein“ oder „Angekommen zu sein“, frei von Monotonie, erlebt der Zuhörer, sowie die Band auf ihre ganz eigene Art und Weise. Mitunter ein Qualitätsmerkmal der Platte. „Mystigma“ sind eben auch nach all den Jahren im Musikgeschäft frei im Geiste und in der Musik. Schubladen gehören eben in den Schrank! So wurde in dieses Album während des ganzen Entstehungsprozesses eine Menge Herzblut gesteckt. Daher ist „Unter Wölfen“ ein harmonisches Album der alten und neuen Schule, auf welches man sich sehr gut einlassen kann.

Picture by „Mystigma & „Mia Mane“

More Tourdates coming soon 😉  Schaut ihr hier -> https://www.facebook.com/pg/MYSTIGMA.OFFICIAL/events/?ref=page_internal

Zu dem Silberling geht es hier entlang 😉 -> https://timezonerecords.lnk.to/UnterWoelfen

Eine Reise durch die Zeit: Mystigma im Interview Part II

Nun ist es soweit: „Unter Wölfen“, das neue Herzstück der Band „Mystigma“, ist zum Leben erwacht. Von den Melodien und den Texten her ein sehr facettenreiches und kraftvolles Album, welches die 4 Osnabrücker in ihrem eigenen Studio geschmiedet haben. Den Musikern ist es trotz der Wucht von „Unter Wölfen“ wieder einmal gelungen, neue Wege in ihrem ganz eigenen, persönlichen Stil zu gehen. Die Dark Rocker um Frontmann Torsten Bäumer haben hierfür sogar einen Schritt in die Vergangenheit gewagt. Sie haben die  klassischen Elemente des guten Old School Dark Rock/Dark Wave, mit einer noch nie da gewesenen Metal – lastigen Härte, harmonisch vereint! Die Musiker lassen dabei die „gute alte Zeit“ wieder aufleben und das damit verbundene Lebensgefühl. Der Hörer kann sich vollends diesem Album hingeben, da es von zeitloser Schönheit ist. Daher ist der Silberling eine echte Bereicherung für jeden gut sortierten Plattenladen, USB – Stick oder sonstigen Speicherträger 😉

Die Produktion eines neuen Albums ist immer eine besondere Zeit für jeden Musiker. Stellvertretend für die Band „Mystigma“, haben uns daher Torsten und Jörg Bäumer einen kleinen Einblick in diese Entstehungsphase gewährt. Aber lest  selbst, in dem zweiten Teil unseres umfangreichen Interviews ….. 😉

 

Wie empfandet ihr die Arbeit bzw. die Entstehung eures aktuellen Albums?

Torsten:

Als sehr relaxt, zugleich intensiv. Dadurch bedingt, dass wir mittlerweile ein eigenes Studio besitzen, konnten wir entspannt und konzentriert an die Sache herangehen, ohne auf Terminabsprachen mit Produzenten angewiesen zu sein. Es ist einfach ein immenser Vorteil, genau dann aufnehmen zu können, wann man es möchte und in der richtigen Stimmung dafür ist. Und sei es nachts um 3 Uhr. Für den Mix und das Mastering haben wir diesmal auch etwas neues probieren wollen und haben mit Dennis Mikus in seinem Horrisonus Studio in Witten genau den richtigen Mann gefunden, der dafür gesorgt hat, dass die Songs zugleich härter und wuchtiger aber auch atmosphärischer und wärmer klingen als alles was wir bisher gemacht haben. (Dass die Songs genau so klingen, wie wir es wollten)

Jörg:

Die Entstehung und auch der gesammte Aufnahmeprozess gestaltete sich recht entspannt und durchaus harmonisch, was ja nicht immer selbstverständlich ist. Wir wussten von Anfang an was wir wollten und waren entsprechend fokussiert. Ein großer kreativer und zeitlicher Spielraum kam uns diesmal entgegen.

Gibt es eigentlich ein Patent – Rezept um sich selber ein wenig den Druck und den Stress bei der Produktion eines neuen Albums zu nehmen?

Jörg:

Da geht sicher jeder unterschiedlich mit um. Aber wir hatten nicht so viel Druck und Stress, bzw. haben wir uns den nicht gemacht, denn das ist nicht immer förderlich wenn was gutes entstehen soll. Ich denke, dass es grundsätzlich immer gut ist, getätigte Aufnahmen eine Weile ruhen zu lassen um dann mit frischen Ohren noch mal ran zu gehen. Wenn es dann noch gut klingt, kann es oft so bleiben. Ferner ist eine gute Vorbereitung extrem wichtig. Im Vorfeld zu wissen, was man möchte, wie alles klingen soll, erspart einem im finalen Recordingprozess eine Menge Zeit und Nerven.

Kommt Ihr euch bei der Entstehung eines neuen Albums schon mal Ideen – technisch in die Quere?

Jörg:

Ja, das kann schon passieren. Die Musik ist eher mein Ding, bei den Vocals arbeiten wir aber nicht selten zusammen, da kollidieren schon mal unterschiedliche Vorstellungen von der Umsetzung. Das geschieht aber alles im Rahmen und ist ein notwendiger Teil des kreativen Prozesses.

Torsten Bäumer (Vocals) – Picture by „Mia Mane“

Wer von euch ist in dieser Hinsicht (wenn überhaupt) „The Brain“?

Jörg:

Wie bereits erwähnt gibt es bei uns die Aufteilung, das ich die Musik schreibe und Torsten für die Lyrics zuständig ist. Wir ergänzen und reflektieren uns gegenseitig ganz gut.

Habt ihr keine Angst vot „Schreibblockaden“ bzw. gab es so etwas in der Vergangenheit schon einmal?

Torsten:

Natürlich gibt es Phasen, in denen die Ideen nicht so fließen wie gewünscht und mir persönlich die Texte nicht so einfach von der Hand gehen. Gerade wenn es im Privatleben eher etwas stressig zugeht ist das bei mir der Fall. Ich benötige für einen guten Text Ruhe und Zeit, um mich in eine Thematik fallen lassen zu können.

Wie holt ihr euch aus diesem „kreativen Tief“ in dem Moment wieder heraus?

Torsten:

Ein Patentrezept habe ich nicht, ich warte einfach, bis die Ideen wieder fließen. Zumeist ist das zum Glück sehr schnell der Fall. Manchmal hilft schon ein interessanter Film oder der Genuss einiger Gläser Rotwein (Ha Ha).

Jörg:

Die Ideen kommen und gehen. Der entscheidende Punkt ist, das aus den Ideen auch vernünftige Songs entstehen müssen. Ein Riff oder ein Loop bilden ja oft nur eine Sequenz aus dem etwas ganzes entstehen muss. Diesbzgl. merke ich schon, das es im laufe der Jahre nicht leichter wird. Unser Ziel ist ja, das die neuen Sachen immer besser sind als die alten. Wenn man schon so ein paar Sachen geschrieben hat, dann steigt natürlich der eigene Anspruch, da muss man sich schon reinknien.

Was ist eher da – Musik oder Text?

Torsten:

Die Musik ist fast immer zuerst da. Ich bekomme die Songs von Jörg und darauf baue ich dann den Text und die Gesangsmelodien auf. Manchmal entwerfen wir aber auch zusammen die Gesangsmelodien und ich schreibe daraufhin den Text.

Welche Inspirationen sind generell der Motor eurer Kreativität?

Torsten:

Jörg Bäumer (Guitars/Keyboards) – Picture by „Mia Mane“

Bzgl. der Texte auf jeden Fall das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen bzw. der Mensch an sich mit all seinen Abgründen, der mich inspiriert. Aber auch ein guter Film oder ein gutes Buch können sehr inspirirend sein.

Jörg:

Ich kann für mich in den meisten Fällen tatsächlich keine besondere Inspiration nennen. Irgendwie ist in mir ständig etwas, was sozusagen raus muss. Nicht selten entwickeln sich durch das gedankenlose „klimpern“ auf der Gitarre oder der Klaviatur geile Ideen, an denen es sich lohnt weiterzuarbeiten. Einer unserer neuen Songs „Colonia Dignidad“ bildet da allerdings ein wenig eine Ausnahme, da ich mich hier von der morbiden Thematik habe inspirieren lassen. Demtentsprechend klingt der Song dann auch recht heftig und vielleicht für einige Hörerinnen und Hörer auch schwer verdaulich. Für mich allerdings einer der Highlights von „Unter Wölfen“.

Eure Texte und Melodien sind sehr melodisch und eindringlich – hinter jedem Stück steckt eine wahre Geschichte. Ist es dir Torsten z.B. schon mal passiert, dass dich dieses Melodische, diese Tragik überrollt und es in dem Moment auch wie eine Art „Befreiungsschlag“ fungiert?

Torsten:

Als Sänger versuche ich natürlich schon so viele Emotionen wie möglich zu verarbeiten bzw. diese in den Gesang zu legen und dann auf die Bühne zu transportieren. Im Idealfall ist dieses Unterfangen dann mit einer eindringlichen Melodie verbunden und erzeugt auch beim Hörer Emotionen und er findet sich vielleicht darin wieder und geht in der Musik auf. Zumindest ist das meine Intention.

Jörg:

Mag sein, dass das dann auch eine befreiende Wirkung hat, ich habe mir darüber ehrlich gesagt noch nicht so viele Gedanken gemacht. Nach erfolgreichen Konzerten fühle ich mich aber immer ziemlich wohl, von daher ist da sicherlich was dran.

Stephan Richter (Bass) – Picture by „Mia Mane“

Die Band „Die Ärzte“ hat damals mit ihrem Titel „Schrei Nach Liebe“ eine derbe  Keule gegenüber Rechtsextremismus raus gehauen. Ihr selber seid auch häufig auf Veranstaltungen gegen Rechtsextremismus und Gewalt anzutreffen.

Wie ist eure Meinung dazu solch brisante politische Themen in Songs zu verarbeiten und diese auch offen anzusprechen?

Torsten:

Wir verabscheuen Rassismus und Fremdenhass. „Schrei Nach Liebe“ war und ist ein großartiges Statement gegen Rassismus. In unseren Texten spielt die politische Keule aber so gut wie keine Rolle, zumindest nicht in der Form, wie es „Die Ärzte“ z.B. gemacht haben. Ich bin einfach der Meinung, dass andere Themen besser zu unserer Musik passen. Allerdings haben einige Texte auf dem neuen Album eine verstärkt gesellschaftskritische Note.

In Hinblick auf die Geschehnisse in der Vergangenheit; schwingt bei euch ein klein wenig die Angst mit, beim Besuch oder Auftritt auf einem Festival und wenn, wie geht ihr damit um?

Torsten:

Ehrlich gesagt überhaupt nicht! Wir haben keine Angst vor irgendetwas und lassen uns aufgrund schrecklicher Geschehnisse in der Vergangenheit ganz bestimmt nicht einschüchtern. Das ist es doch nur, was gewisse Menschen wollen und den Gefallen tun wir ihnen ganz bestimmt nicht.

Gibt es in diesem Sinne nach all den Jahren so etwas wie Routine?

Torsten:

Ich für meine Person empfinde keine Routine. Jeder Auftritt, jeder neue Song, jedes neue Album birgt eine neue spannende Erfahrung und Herausfoderung und wenn ich ehrlich bin, spüre ich nach wie vor vor jedem Auftritt eine gewisse Anspannung.

Jörg:

Routine in dem Sinne, dass die Abläufe voher oft die gleichen sind. Aufbauen, Soundcheck, Essen, umziehen ect. das ist oft gleich. Aber jedes Konzert ist anders, man weiß nie was einen erwartet. Um die Anspannung zu lösen, albern wir manchmal herum und reden dummes Zeug.

Malte Hagedorn (Drums) – Picture by „Mia Mane“

Habt ihr ein festes Ritual, welches ihr vor jedem Auftritt gemeinsam bestreitet?

Jörg:

Früher haben wir vorher immer einen Schnaps zusammen getrunken. Das ist irgendwie eingeschlafen. Ich werde mal vorschlagen, das wir das wieder einführen.

Gibt es noch ein Highlight oder Herzenswunsch, mit welcher Band oder wo ihr gerne einmal oder noch einmal spielen möchtet?

Jörg:

Nach 13 Jahren Abstinenz waren wir in diesem Jahr wieder beim WGT, dies darf sich gerne wiederholen. Ansonsten spielen wir natürlich gerne auf solchen Festivals, wo wir glauben, möglichst viele Besucher mit unserer Art von Musik ansprechen zu können. Dazu gehört sicherlich auch das M’era Luna, da waren wir noch nicht. Was die Bands angeht ist es allerdings nicht so, das wir sagen, wir müssen und wollen mit dieser einen Band unbedingt spielen, weil wir Fans oder so sind. Wir sind ja nun auch schon einige Jahre unterwegs und haben auf und hinter der Bühne so manche Band erlebt. Da gilt, je bekannter und professioneller die Bands, desto besser für alle Beteiligten. Wenn noch eine musikalische Nähe dazu kommt, sind wir glücklich.

Hand aufs Herz: welche Gigs sind euch sympathischer – großes Festival oder kleine gesellige Runde im Club?

Torsten:

Ich persönlich mag beides sehr gerne. Wir haben sowohl bei großen Festivals als auch in kleiner „Wohnzimmerrunde“ schon sehr coole Konzerte und Erlebnisse gehabt.

Jörg:

Die großen Festivals sind meist immer super organisiert. Alle Beteiligten wissen, worauf es ankommt, die Technik stimmt und man muss niemanden groß etwas sagen. Bei den kleinen Gigs ist die Atmosphäre dafür intimer, die Leute stehen näher und kommen nach dem Gig immer sofort auf einen zu, das ist auch immer schön.

 

Was für ein persönliches und sehr erfrischendes Interview! Das Team von Bat – Things bedankt sich recht herzlich für das Interview und für die schöne Zeit – es gab viel zu lachen 😉 Gemeinsam freuen wir uns auf die anstehende Tour!! Dazu schaut ganz einfach mal hier vorbei -> http://www.mystigma.de/

Picture by „Mia Mane“ & „Mystigma“

Zum neuen Album geht es hier entlang 😉 -> https://timezonerecords.lnk.to/UnterWoelfen

An dieser Stelle ein großes Dankeschön an „Mia Mane“ für die, für sich selbst sprechenden, fotografischen Kunstwerke und die gute Zusammenarbeit! Es lohnt sich dieser großartigen Künstlerin auf Facebook einen Besuch abzustatten 😉

https://www.facebook.com/miamanephotography/?ref=settings